Osteopathie bei Menstruationsbeschwerden, Unterleibsschmerzen & Endometriose in München

Viele Frauen leiden regelmäßig unter Menstruationsbeschwerden, zyklusbedingten Unterleibsschmerzen oder chronischen Beckenbeschwerden. Auch bei Endometriose, einer häufigen, aber oft spät diagnostizierten Erkrankung, ist die schulmedizinische Therapie oft allein nicht ausreichend. In der OsteopathieWerkstatt München betrachten wir diese Beschwerden ganzheitlich – unter Einbeziehung von Körperstatik, Beckenstellung, vegetativem Nervensystem und faszialen Spannungen.

Ganzheitliche Behandlung in der OsteopathieWerkstatt


Häufige Symptome

Menstruationsbedingte Beschwerden können sich vielfältig äußern, z. B. durch:

  • Krampfartige Unterleibsschmerzen vor oder während der Periode

  • Schmerzen im unteren Rücken oder Kreuzbeinbereich

  • Völlegefühl, Übelkeit oder Verdauungsbeschwerden während des Zyklus

  • Erschöpfung, Stimmungsschwankungen oder Konzentrationsprobleme

  • Schmerzen beim Geschlechtsverkehr oder Wasserlassen

  • Zyklusunregelmäßigkeiten

  • Chronische Schmerzen bei bestehender Endometriose

Ursachen aus osteopathischer Sicht

Der weibliche Zyklus wird durch ein fein abgestimmtes Zusammenspiel aus Hormonen, Organbewegung, Nervensystem und Körperstatik beeinflusst. Einschränkungen in diesen Bereichen können zu verstärkten Beschwerden führen. Häufige Ursachen aus osteopathischer Sicht:

  • Fehlstellungen oder Bewegungseinschränkungen des Kreuzbeins (Sacrum)

  • Verklebungen im kleinen Becken, z. B. durch Operationen oder Entzündungen

  • Faszienverklebungen rund um Gebärmutter, Blase oder Darm

  • Spannungen im Zwerchfell, die den Lymphabfluss und die Durchblutung beeinträchtigen

  • Störungen im vegetativen Nervensystem durch chronischen Stress

  • Beckenschiefstand, Beinlängendifferenzen oder Fußfehlstellungen, die die Beckenorgane mechanisch beeinflussen können

Osteopathie bei Endometriose

Endometriose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutter wächst. Neben medizinischer Behandlung kann Osteopathie helfen, begleitende Spannungen zu lösen, die Durchblutung zu fördern und das vegetative Nervensystem zu regulieren – insbesondere bei:

  • anhaltenden Unterbauchschmerzen

  • Spannungsgefühlen oder Bewegungseinschränkungen im Becken

  • Müdigkeit oder Erschöpfung

  • Beschwerden trotz operativer oder medikamentöser Therapie

Osteopathische Behandlung bei gynäkologischen Beschwerden

In der OsteopathieWerkstatt München beginnt jede Behandlung mit einer ausführlichen Anamnese. Wir analysieren Ihre Statik, Beckenbeweglichkeit und viszeralen Spannungen – und behandeln diese mit gezielten, sanften manuellen Techniken.

Behandlungsziele:

  • Verbesserung der Mobilität von Gebärmutter, Blase und Darm

  • Entlastung des Kreuzbeins und der lumbosakralen Übergänge

  • Harmonisierung der Beckenstellung und Beinachsen

  • Lösung von Faszienverklebungen im kleinen Becken

  • Förderung des venösen Rückflusses und der Lymphzirkulation

  • Regulation des vegetativen Nervensystems zur Schmerz- und Stressreduktion

Statik & Nervensystem: Eine zentrale Verbindung

Die Gebärmutter ist über Bänder mit Kreuzbein, Beckenwand und Blase verbunden. Fehlhaltungen oder statische Dysbalancen – z. B. durch einseitige Belastung, Fußfehlstellungen oder frühere Verletzungen – können diese Spannungskette beeinflussen. Auch das vegetative Nervensystem, insbesondere der Plexus hypogastricus und der vagale Einfluss, spielt eine zentrale Rolle für Schmerzempfinden und Zyklusregulation.

 Deshalb behandeln wir nicht nur lokal im Becken, sondern ganzheitlich – von der Fußsohle bis zur Schädelbasis.

Vereinbaren sie gerne direkt einen termin zur sprechstunde:

Ablauf Osteopathie Behandlung bei Unterleibsschmerzen

  1. Anamnese (Erstgespräch): Zu Beginn führen wir ein ausführliches Gespräch, um ein vollständiges Bild Ihrer Beschwerden und Gesundheitsgeschichte zu erhalten. Ihr Osteopath wird Ihnen detaillierte Fragen zu Ihren Unterleibsschmerzen, Ihrer Krankengeschichte, vergangenen Operationen sowie Ihren Lebensgewohnheiten stellen. Gemeinsam erarbeiten wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung.

  2. Körperliche Untersuchung: Anschließend erfolgt eine manuelle Untersuchung des gesamten Körpers. Unser Ziel ist es, Funktionsstörungen und Zusammenhänge aufzudecken. Ihr Osteopath prüft die Beweglichkeit Ihrer Organe, sucht nach Blockaden im Bewegungsapparat, insbesondere des Unterleibs, und beurteilt Spannungen im Nervensystem.

  3. Diagnose und Behandlungsplan: Basierend auf den Untersuchungsergebnissen benennen wir die Ursachen Ihrer Beschwerden und erstellen einen individuellen Behandlungsplan. Wir erklären Ihnen die festgestellten Zusammenhänge und verweisen bei Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen selbstverständlich an einen geeigneten Arzt.

  4. Manuelle Behandlung: Die eigentliche Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Zielgerichtete und sanfte Techniken kommen zum Einsatz, um Blockaden und Spannungen zu lösen. Dadurch verbessern wir die Beweglichkeit Ihrer Organe, stellen die Gelenkfunktion wieder her und regulieren Ihr Nervensystem, um Ihre Beschwerden zu lindern.

  5. Beratung und Ausblick: Zum Abschluss bieten wir Ihnen individuelle Ratschläge für den Alltag, beispielsweise Ernährungs-Tipps oder spezielle Übungen, um den Erfolg der Behandlung langfristig zu sichern. Da der Körper Zeit zur Anpassung benötigt, sind für ein nachhaltiges Ergebnis oft mehrere Sitzungen nötig.

Wann osteopathische Behandlung sinnvoll ist:

Unsere Behandlung kann helfen bei:

  • Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe)

  • Unterleibsschmerzen mit oder ohne organischen Befund

  • chronischen Beckenschmerzen

  • Endometriose – begleitend zur schulmedizinischen Therapie

  • Beschwerden nach gynäkologischen Eingriffen oder Geburten

  • vegetativen Symptomen im Zusammenhang mit dem Zyklus

Ergänzende Empfehlungen für Ihren Alltag

Zur Unterstützung der osteopathischen Behandlung empfehlen wir:

  • sanfte Bewegung (z. B. Spazieren, Yoga, Beckenbodenübungen)

  • Wärmeanwendungen zur Muskelentspannung

  • bewusste Atemübungen zur Zwerchfellregulation

  • achtsame Stressreduktion (z. B. Meditation, Journaling)

  • Vermeidung von dauerhafter einseitiger Belastung (z. B. Sitzen mit überschlagenen Beinen)

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Osteopathie bei Unterleibsschmerzen in München

Was erwartet mich beim ersten Termin?

Zuerst führen wir mit Ihnen in München ein ausführliches Gespräch (Anamnese), um Ihre Beschwerden und Ihre gesundheitliche Vorgeschichte genau zu verstehen. Dieses Gespräch ist die Grundlage für alle weiteren Schritte und hilft uns, uns ein umfassendes Bild zu machen.

Wie finden Sie die Ursache meiner Unterleibsschmerzen?

Nach dem Gespräch untersuchen wir Sie gründlich mit unseren Händen, um Funktionsstörungen im Körper aufzuspüren. Wir prüfen dabei nicht nur der Unterleib, sondern auch die Wirbelsäule, das Becken und das Nervensystem auf mögliche Zusammenhänge.

Warum untersuchen Sie den ganzen Körper und nicht nur den Unterleib?

Wir betrachten den Körper als eine Einheit, da die Ursache für Unterleibsschmerzen oft in anderen Bereichen des körpers liegen kann. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz können wir die wahren Auslöser Ihrer Beschwerden finden und behandeln.

Wie sieht die eigentliche Behandlung aus?

Unsere Behandlung in München erfolgt ausschließlich mit den Händen und ist in der Regel sehr sanft und entspannend. Wir lösen gezielt Blockaden und Spannungen, um die Beweglichkeit Ihrer Organe zu verbessern und das Nervensystem zu regulieren.

Was kann ich nach der Behandlung selbst tun?

Zum Abschluss geben wir Ihnen oft individuelle Ratschläge wie Ernährungs-Tipps oder einfache Übungen für zu Hause mit. Diese helfen Ihnen dabei, den Behandlungserfolg langfristig zu unterstützen und aktiv an Ihrer Genesung mitzuwirken.

– gezielte vorgehensweise –

Hätte nicht erwartet, dass bereits nach einer Behandlung schon so viel Besserung eintritt.

auszüge der patientenkommentare – jameda.de