„gesundheit ist aufgabe des osteopathen, krankheit kann jeder finden!“
... so beschreibt der amerikanische arzt a.t. still (1828-1917) die osteopathie,
die er im 19. jahrhundert entwickelt hat.

 

die kernkompetenz unserer praxis liegt in der osteopathie. unsere stärke ist die eingehende untersuchung unserer patienten mittels ausführlicher anamnese, genauer inspektion, manueller diagnostik und spezifischer testverfahren. daraus resultiert eine qualifizierte und moderne behandlung der ursächlichen symptomatik. dabei entscheiden die differenzierten untersuchungsergebnisse bzw. unsere langjährige fachliche erfahrung damit über die wahl der geeigneten behandlungsmethodik. was uns auszeichnet: wir legen größten wert auf ein ausreichendes zeitbudget, um die diagnostik und die geplante behandlung eingehend zu erklären. für fragen stehen wir ihnen jederzeit gerne zur verfügung.

 
 
 
 

wissen sie, dass osteopathie (aus dem griechischen: osteon – knochen, pathos – krankheit) eine vollwertige medizinische disziplin ist, bei der die manuelle diagnose und therapie im mittelpunkt stehen?

wissen sie auch, dass die konzeptionelle entwicklung der osteopathie auf andrew taylor still (1828-1917) zurückzuführen ist?

noch vor hundert jahren waren osteopathie und medizin völlig getrennte philosophien. da die schulmedizin inzwischen einige bestandteile der osteopathie integriert hat, verschwimmen die grenzen zunehmend. übereinstimmend liegen beiden naturwissenschaften wie anatomie, physiologie, (bio-)chemie und physik zugrunde.

aufgrund der anerkennung eines übergeordneten heilmechanismus’ im menschen legt die osteopathie jedoch einen wesentlich höheren wert auf die dynamisch-funktionelle betrachtung dieser fächer. der osteopath fokussiert sich mehr auf die förderung des gesundheitspotenzials im patienten, wohingegen der mediziner sich vorrangig auf die krankheit und deren bekämpfung konzentriert. aus diesen unterschiedlichen annäherungen an das naturwissenschaftliche grundwissen ergeben sich die stärken und schwächen beider seiten: ist die schulmedizin in jenen fällen der osteopathie vorzuziehen, bei denen eine selbstregulierung der heilkräfte des körpers nicht mehr möglich ist, so liegen die stärken der osteopathie insbesondere im bereich funktioneller und chronischer störungen.

osteopathie ist dabei gleichzeitig wissenschaft, kunst und philosophie.

• wissenschaft, weil die exakte kenntnis vor allem der medizinischen basiswissenschaften wie anatomie und
physiologie grundvoraussetzung ist, um osteopathie sicher und kompetent ausüben zu können.

• kunst, weil gesundheit und körperliches gleichgewicht manuell durch tiefgehende ursachentherapie und nicht durch oberflächliche symptomtherapie erreicht werden.

• philosophie, weil die osteopathie ihre eigene sichtweise von krankheiten und deren wurzeln hat.

dieser dreiklang hat sich bereits bei einer vielzahl von beschwerden und krankheiten bewährt – wo nicht alleine, so zumindest begleitend.

ANWENDUNGSBEISPIELE SIND

  • im bereich des bewegungsapparates (parietale osteopathie):
    bandscheibenerkrankungen, -vorfälle und deren folgen (auch nach operationen), chronische und akute schmerzen und gelenkprobleme, neuralgien („nervenschmerzen“), wie z. b. ischiasbeschwerden, hexenschuss, beschleunigungstrauma, verstauchungen und andere verletzungen
     
  • im internistischen bereich (viszerale osteopathie):
    - verdauungsstörungen (nicht bei geschwüren und tumorerkrankungen), sodbrennen, organsenkungen,   operationsfolgen wie narben und verwachsungen, funktionelle herzbeschwerden, vegetative störungen („burn-out-syndrom“)
    - urogenitaler bereich: menstruationsbeschwerden, schwangerschaft, geburtsvorbereitung und –nachsorge, klimakterische beschwerden, infertilität, chronische blasenentzündungen
     
  • im hals-nasen-ohren-bereich (cranio-sacrale osteopathie):
    kopfschmerzen, migräne, schwindel, tinnitus, chronische mittelohrentzündung, nebenhöhlenentzündungen, kiefergelenksstörungen und bissregulation (begleitend)

    bitte beachten sie:
  • akuterkrankungen wie herzinfarkt, schwere infektionen, tumorerkrankungen etc. gehören nicht zum unmittelbaren arbeitsbereich eines osteopathen. eine osteopathische anschlusstherapie ist in diesen fällen oftmals aber von großem nutzen, da sie möglichen folgen der akuterkrankung vorbeugen kann.
  • es handelt sich hier um beispiele, die in keinem fall ein heilversprechen bedeuten. wir möchten ausdrücklich betonen, dass im einzelfall eine behandlung auch bei den aufgeführten anwendungsbeispielen nicht immer angezeigt sein kann.

WAS SIE NOCH WISSEN SOLLTEN

seit den späten achtziger jahren gründeten sich in deutschland verschiedene colleges, die therapeuten, ärzte und heilpraktiker zu osteopathen ausbilden. die osteopathie wird in deutschland als zehnsemestriges regelstudium an privat-universitäten oder als berufsbegleitendes studium über fünf bis sechs jahre in form von wochenend-block-kursen angeboten. in sehr vielen ländern ist es ein vollzeitstudium (nach der allgemeinen hochschulreife), bzw. in amerika sogar eine facharztausbildung. die im verband der osteopathen deutschland e.v. (von) und dem bundesverband osteopathie e.v. (bvo) vereinigten schulen sichern die qualität einer international einheitlichen, anerkannten und qualifizierten ausbildung zum osteopathen. der vod und der bvo vertreten auf politischer ebene ebenso die interessen der osteopathen gegenüber den behörden und unterhalten kontakte zu den entsprechenden internationalen berufsverbänden.

bei florian ziegler sind sie in den besten händen. er verfügt über eine hochqualifizierte sechsjährige osteopathische ausbildung an der iao und bei prof. laurie hartmann und über viele jahre erfahrung auf dem gebiet der manuellen medizin. zudem ist er mitglied im verband der osteopathen deutschland (vod) und dem bundesverband osteopathie (bvo) und somit berechtigt, über sämtliche bezuschussende gesetzliche krankenkassen abzurechnen.

Gesetzliche Krankenkassen

unterstützt Ihre krankenkasse sie bei der kostenübernahme der osteopathie in der osteopathiewerkstatt? eine ausführliche liste der bezuschussenden gesetzlichen krankenkassen finden sie hier: bundesverband osteopathie e.v. – bvo

bitte beachten sie: von kassenseite aus und auch von den einzelnen sachbearbeitern innerhalb einer kasse wird die erstattung unterschiedlich betrachtet: manche erstatten nur leistungen von osteopathen mit abgeschlossener ausbildung (ca. 1350 stunden), andere erstatten schon ab einem ausbildungsumfang von mindestens 800 stunden. auch werden von manchen kassen heilpraktikerrechnungen gar nicht erstattet, z. b. barmer gek. klären sie daher im vorfeld mit ihrem sachbearbeiter, ob ihre kasse die rechnung ihres osteopathen anteilig erstattet.

private krankenkassen erstatten in der regel die behandlungskosten voll.

eine behandlung kann, egal ob sie gesetzlich oder privat versichert sind, ausschließlich mit privater verordnung über osteopathie erfolgen.