Osteopathie bei postviralen Erschöpfungssyndromen & Long-COVID in München
Postvirale Erschöpfungssyndrome – etwa im Zusammenhang mit Long-COVID – treten nach einer überstandenen Virusinfektion auf und können Betroffene noch Monate später stark im Alltag einschränken. Die Beschwerden reichen von chronischer Müdigkeit bis hin zu kognitiven und vegetativen Störungen. In der OsteopathieWerkstatt München bieten wir eine ganzheitliche Begleitung an, die auf die funktionellen Ursachen dieser Erschöpfungszustände eingeht und die Selbstregulation des Körpers gezielt unterstützt.
Ganzheitliche Unterstützung in der OsteopathieWerkstatt
Was ist ein postvirales Erschöpfungssyndrom?
Nach Infektionen wie COVID-19, Influenza oder anderen viralen Erkrankungen berichten viele Patient:innen von anhaltenden Symptomen, obwohl die eigentliche Infektion längst überstanden ist. Dieses sogenannte Long-COVID oder postvirale Fatigue-Syndrom kann sich unter anderem äußern durch:
anhaltende körperliche Erschöpfung trotz ausreichendem Schlaf
Belastungsintoleranz und rasche Ermüdbarkeit
„Gehirnnebel“ (Brain Fog), Konzentrationsstörungen oder Wortfindungsprobleme
Kopfschmerzen, Schwindel oder Schlafstörungen
Atembeschwerden ohne organischen Befund
Herzrasen, Unruhe oder Druckgefühl im Brustkorb
Magen-Darm-Beschwerden oder Appetitlosigkeit
Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit oder depressive Verstimmungen
Die Rolle des vegetativen Nervensystems
Ein zentrales Element postviraler Syndrome ist die Dysregulation des vegetativen Nervensystems, das für die unbewusste Steuerung lebenswichtiger Funktionen wie Atmung, Kreislauf, Verdauung und Stressreaktion zuständig ist.
Durch die virale Belastung kann das Gleichgewicht zwischen Sympathikus (Aktivierung) und Parasympathikus (Erholung) gestört sein – was zu einer dauerhaften Übererregung, schlechter Regeneration und chronischer Erschöpfung führen kann.
Aus osteopathischer Perspektive betrachten wir Long-COVID und ähnliche postvirale Syndrome nicht als isolierte Erkrankung, sondern als Ausdruck funktioneller Ungleichgewichte im gesamten Körpersystem.
Typische Begleitfaktoren aus osteopathischer Sicht:
eingeschränkte Zwerchfellbewegung & Atemmechanik
fasziale Spannung im Brustkorb und oberen Rücken
Mobilitätsverluste im Schädel-Kreuzbein-System
vegetative Überreizung über nervale Schlüsselbereiche (z. B. Vagusnerv)
gestörte Durchblutung oder Lymphabfluss in bestimmten Körperregionen
muskuläre Kompensationen durch Schonhaltungen während oder nach der Erkrankung
Osteopathische Sichtweise: Ganzheitlich & individuell
Osteopathische Behandlung bei Long-COVID & Fatigue
In der OsteopathieWerkstatt München nehmen wir uns Zeit für eine ausführliche Anamnese und eine ganzheitliche Untersuchung Ihrer funktionellen Belastungsmuster. Unsere Behandlung erfolgt sanft, ressourcenschonend und individuell angepasst – besonders bei erschöpften und überreizten Patient:innen.
Behandlungsziele:
Verbesserung der Atemmechanik und Zwerchfellfunktion
Lösung faszialer Spannungen im Brust-, Hals- und Bauchbereich
Entlastung des vegetativen Nervensystems (v. a. Vagusnerv, Plexus coeliacus)
örderung des venösen Rückflusses und Lymphabflusses
Mobilisation der craniosacralen Rhythmik zur Tiefenentspannung
Verbesserung der allgemeinen Körperwahrnehmung und Regulation
Vereinbaren sie gerne direkt einen termin zur sprechstunde:
Anamnese (Erstgespräch): Zu Beginn führen wir ein ausführliches Gespräch, um ein vollständiges Bild Ihrer Beschwerden und Gesundheitsgeschichte zu erhalten. Ihr Osteopath wird Ihnen detaillierte Fragen zu Ihren beschwerden, Ihrer Krankengeschichte, vergangenen Operationen sowie Ihren Lebensgewohnheiten stellen. Gemeinsam erarbeiten wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung.
Körperliche Untersuchung: Anschließend erfolgt eine manuelle Untersuchung des gesamten Körpers. Unser Ziel ist es, Funktionsstörungen und Zusammenhänge aufzudecken. Ihr Osteopath prüft die Beweglichkeit Ihrer Organe, sucht nach Blockaden im Bewegungsapparat und beurteilt Spannungen im Nervensystem.
Diagnose und Behandlungsplan: Basierend auf den Untersuchungsergebnissen benennen wir die Ursachen Ihrer Beschwerden und erstellen einen individuellen Behandlungsplan. Wir erklären Ihnen die festgestellten Zusammenhänge und verweisen bei Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen selbstverständlich an einen geeigneten Arzt.
Manuelle Behandlung: Die eigentliche Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Zielgerichtete und sanfte Techniken kommen zum Einsatz, um Blockaden und Spannungen zu lösen. Dadurch verbessern wir die Beweglichkeit Ihrer Organe, stellen die Gelenkfunktion wieder her und regulieren Ihr Nervensystem, um Ihre Beschwerden zu lindern.
Beratung und Ausblick: Zum Abschluss bieten wir Ihnen individuelle Ratschläge für den Alltag, beispielsweise Ernährungs-Tipps oder spezielle Übungen, um den Erfolg der Behandlung langfristig zu sichern. Da der Körper Zeit zur Anpassung benötigt, sind für ein nachhaltiges Ergebnis oft mehrere Sitzungen nötig.
Ablauf Osteopathie Behandlung bei postviralen Erschöpfungssyndromen
Wann osteopathische Behandlung sinnvoll ist:
Unsere osteopathische Begleitung kann Sie unterstützen bei:
Long-COVID / Post-COVID-Syndrom
chronischem Erschöpfungssyndrom (Fatigue)
vegetativer Dysregulation (z. B. Herzrasen, Reizdarm, Unruhe)
Atemnot oder Brustenge ohne organischen Befund
kognitiven Störungen nach Infekten („Brain Fog“)
funktionellen Beschwerden nach viralen Erkrankungen
Alltagsempfehlungen zur Unterstützung der Selbstregulation
Ergänzend zur osteopathischen Therapie empfehlen wir:
achtsame Atemübungen (z. B. Zwerchfellatmung im Liegen)
moderate Bewegung in Form von Spaziergängen oder Dehnübungen
ausreichend Schlaf und geregelte Ruhepausen
reizreduzierte Umgebung bei starker vegetativer Überempfindlichkeit
Stressbewältigung durch Meditation, Journaling oder geführte Entspannung
ggf. begleitende Ernährungsberatung oder Mikronährstofftherapie
Was erwartet mich beim ersten Termin?
Zuerst führen wir mit Ihnen in München ein ausführliches Gespräch (Anamnese), um Ihre Beschwerden und Ihre gesundheitliche Vorgeschichte genau zu verstehen. Dieses Gespräch ist die Grundlage für alle weiteren Schritte und hilft uns, uns ein umfassendes Bild zu machen.
Wie finden Sie die Ursache meiner beschwerden?
Nach der Anamnese untersuchen wir Sie behutsam und ganzheitlich, um mögliche Funktionsstörungen im Körper zu erkennen. Dabei achten wir insbesondere auf das Zusammenspiel von Nervensystem, Atmung, Kreislauf, Stoffwechsel und muskulären Spannungsmustern.
Warum untersuchen Sie den ganzen Körper und nicht nur einzelne Symptome?
Beim postviralen Erschöpfungssyndrom sind meist mehrere Systeme im Körper beteiligt – etwa das autonome Nervensystem, das Immunsystem und die Energieproduktion der Zellen. Symptome wie Müdigkeit, Schmerzen oder „Brain Fog“ haben oft komplexe Ursachen. Daher betrachten wir den Körper als Einheit, um Zusammenhänge zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Wie sieht die eigentliche Behandlung aus?
Unsere Behandlung in München erfolgt ausschließlich mit den Händen und ist in der Regel sehr sanft und entspannend. Wir lösen gezielt Blockaden und Spannungen, um die Beweglichkeit Ihrer Organe zu verbessern und das Nervensystem zu regulieren.
Was kann ich nach der Behandlung selbst tun?
Zum Abschluss geben wir Ihnen oft individuelle Ratschläge wie Ernährungs-Tipps oder einfache Übungen für zu Hause mit. Diese helfen Ihnen dabei, den Behandlungserfolg langfristig zu unterstützen und aktiv an Ihrer Genesung mitzuwirken.
FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Osteopathie bei postviralen Erschöpfungssyndromen in München
– Dankeschön –
“Sehr Kompetent und freundlich. nimmt sich viel zeit und versteht offenbar sein Handwerk.”
auszüge der patientenkommentare – jameda.de

