Osteopathie bei Tennisellenbogen & Golferellenbogen in München

Ganzheitliche Behandlung bei Epicondylopathien in der OsteopathieWerkstatt

Der sogenannte Tennisellenbogen (laterale Epicondylopathie) und der Golferellenbogen (mediale Epicondylopathie) zählen zu den häufigsten funktionellen Überlastungssyndromen des Ellbogens. Noch bis vor wenigen Jahren ging man von entzündlichen Prozessen als Ursache aus – heute weiß man, dass es sich vor allem um degenerative Veränderungen und Fehlbelastungen im Bewegungsapparat handelt. In der OsteopathieWerkstatt München betrachten wir diese Beschwerden nicht isoliert am Ellbogen, sondern im Kontext der gesamten Körperstatik und Biomechanik.


Symptome bei Tennis- und Golferellenbogen

Typische Beschwerden bei Epicondylopathien sind:

  • Schmerzen an der Außenseite (Tennisellenbogen) oder Innenseite (Golferellenbogen) des Ellbogens

  • Druckempfindlichkeit im Bereich des Epicondylus (Knochenvorsprung)

  • Schmerzen bei Greif-, Hebe- oder Drehbewegungen

  • Einschränkungen bei Alltagsaktivitäten (z. B. Flaschen öffnen, Tippen, Heben)

  • Ausstrahlungen in Unterarm, Hand oder Schulter

  • Kraftverlust oder Koordinationsprobleme in der betroffenen Extremität

Aktueller Wissensstand: Keine Entzündung – sondern Überlastung

Entgegen früherer Annahmen handelt es sich bei Epicondylopathien nicht primär um entzündliche Prozesse, sondern um mikrotraumatische Überlastungen und degenerative Veränderungen der Sehnenansätze. Häufig entwickeln sich die Beschwerden schleichend durch:

  • monotone Belastung (z. B. am Computer, bei handwerklicher Tätigkeit oder beim Sport)

  • Fehlhaltung der Schulter-Nacken-Region

  • Dysbalancen in der muskulären Ansteuerung von Arm und Schulter

  • funktionelle Störungen der Körperstatik und biomechanischen Kette

Ursachen aus osteopathischer Sicht

In der Osteopathie betrachten wir den Arm nicht als isoliertes System. Vielmehr ist die gesamte biomechanische Kette vom Schultergürtel über die Brustwirbelsäule bis zur Hand entscheidend für eine gesunde Funktion des Ellbogens.

Häufige funktionelle Ursachen:

  • Blockaden oder Fehlstellungen im Schultergelenk oder Schlüsselbein

  • Verspannungen im Nacken-, Schulter- oder Brustbereich

  • Bewegungseinschränkungen der Brustwirbelsäule oder Rippen

  • Fehlhaltungen durch einseitige Belastung (z. B. Schreibtischarbeit, Mausführung)

  • Fehlstatik im Becken oder in der unteren Körperhälfte, die sich über fasziale Ketten auf den Schultergürtel überträgt

  • Stressbedingte Regulationsstörungen im vegetativen Nervensystem, die Muskelspannung erhöhen

Osteopathische Behandlung bei Epicondylopathien

In der OsteopathieWerkstatt München analysieren wir Ihre Haltung, Bewegungsmuster und Muskelspannungen – nicht nur lokal am Ellbogen, sondern ganzheitlich entlang der funktionellen Ketten.

Behandlungsziele:

  • Entlastung des betroffenen Sehnenansatzes

  • Lösung von myofaszialen Spannungen entlang des Arms und Schultergürtels

  • Wiederherstellung der Gelenkbeweglichkeit in Schulter, HWS und BWS

  • Korrektur funktioneller Dysbalancen im Bewegungsapparat

  • Verbesserung der neuromuskulären Ansteuerung

  • Regulation des vegetativen Nervensystems zur nachhaltigen Entspannung

Die Bedeutung der Körperstatik

Ein Tennis- oder Golferellenbogen ist häufig nur das sichtbare Symptom eines tieferliegenden funktionellen Problems. Schon kleine statische Veränderungen – z. B. eine Beckenschieflage, Rotationseinschränkungen in der Wirbelsäule oder eine einseitige Belastung im Alltag – können über Muskelketten zu Fehlbelastungen im Arm- und Ellbogenbereich führen.

 Deshalb arbeiten wir in der OsteopathieWerkstatt stets mit einem ganzheitlichen Blick – für nachhaltige Ergebnisse statt kurzfristiger Symptomlinderung.

Vereinbaren sie gerne direkt einen termin zur sprechstunde:

  1. Anamnese (Erstgespräch): Zu Beginn führen wir ein ausführliches Gespräch, um ein vollständiges Bild Ihrer Beschwerden und Gesundheitsgeschichte zu erhalten. Ihr Osteopath wird Ihnen detaillierte Fragen zu Ihren beschwerden, Ihrer Krankengeschichte, vergangenen Operationen sowie Ihren Lebensgewohnheiten stellen. Gemeinsam erarbeiten wir die Grundlagen für eine erfolgreiche Behandlung.

  2. Körperliche Untersuchung: Anschließend erfolgt eine manuelle Untersuchung des gesamten Körpers. Unser Ziel ist es, Funktionsstörungen und Zusammenhänge aufzudecken. Ihr Osteopath prüft die Beweglichkeit Ihrer Organe, sucht nach Blockaden im Bewegungsapparat, insbesondere der schulter, und beurteilt Spannungen im Nervensystem.

  3. Diagnose und Behandlungsplan: Basierend auf den Untersuchungsergebnissen benennen wir die Ursachen Ihrer Beschwerden und erstellen einen individuellen Behandlungsplan. Wir erklären Ihnen die festgestellten Zusammenhänge und verweisen bei Verdacht auf ernsthafte Erkrankungen selbstverständlich an einen geeigneten Arzt.

  4. Manuelle Behandlung: Die eigentliche Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Zielgerichtete und sanfte Techniken kommen zum Einsatz, um Blockaden und Spannungen zu lösen. Dadurch verbessern wir die Beweglichkeit Ihrer Organe, stellen die Gelenkfunktion wieder her und regulieren Ihr Nervensystem, um Ihre Beschwerden zu lindern.

  5. Beratung und Ausblick: Zum Abschluss bieten wir Ihnen individuelle Ratschläge für den Alltag, beispielsweise Ernährungs-Tipps oder spezielle Übungen, um den Erfolg der Behandlung langfristig zu sichern. Da der Körper Zeit zur Anpassung benötigt, sind für ein nachhaltiges Ergebnis oft mehrere Sitzungen nötig.

Ablauf Osteopathie Behandlung bei Tennisellenbogen & Golferellenbogen

Wann osteopathische Behandlung sinnvoll ist:

Unsere Behandlung kann helfen bei:

  • Tennis- oder Golferellenbogen (Epicondylopathie)

  • Schmerzen bei Belastung, Greifen oder Bewegen

  • Beschwerden trotz konservativer Therapie

  • chronischer Muskelverspannung im Schulter-Nacken-Bereich

  • Rezidivierenden Problemen nach überstandener Epicondylopathie

  • Beschwerden durch wiederholte Mikrotraumen im Alltag oder Sport

Ergänzende Empfehlungen für den Alltag

Begleitend zur osteopathischen Behandlung empfehlen wir:

  • ergonomische Anpassung des Arbeitsplatzes

  • Vermeidung einseitiger Belastung (z. B. beim Tippen oder Heben)

  • Kräftigungs- und Dehnübungen für Unterarm und Schulter

  • regelmäßige aktive Pausen bei Schreibtischarbeit

  • Stressbewältigung durch bewusste Pausen und Atemübungen

Was erwartet mich beim ersten Termin?

Zuerst führen wir mit Ihnen in München ein ausführliches Gespräch (Anamnese), um Ihre Beschwerden und Ihre gesundheitliche Vorgeschichte genau zu verstehen. Dieses Gespräch ist die Grundlage für alle weiteren Schritte und hilft uns, uns ein umfassendes Bild zu machen.

Wie finden Sie die Ursache meiner beschwerden?

Nach dem Gespräch untersuchen wir Sie gründlich mit unseren Händen, um Funktionsstörungen im Körper aufzuspüren. Wir prüfen dabei nicht nur die ellenbogen, sondern auch schultern, Wirbelsäule, Becken und das Nervensystem auf mögliche Zusammenhänge.

Warum untersuchen Sie den ganzen Körper und nicht nur die ellenbogen?

Wir betrachten den Körper als eine Einheit, da die Ursache für Schulterschmerzen oft in anderen Bereichen wie dem Rücken oder dem Zwerchfell liegt. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz können wir die wahren Auslöser Ihrer Beschwerden finden und behandeln.

Wie sieht die eigentliche Behandlung aus?

Unsere Behandlung in München erfolgt ausschließlich mit den Händen und ist in der Regel sehr sanft und entspannend. Wir lösen gezielt Blockaden und Spannungen, um die Beweglichkeit Ihrer Organe zu verbessern und das Nervensystem zu regulieren.

Was kann ich nach der Behandlung selbst tun?

Zum Abschluss geben wir Ihnen oft individuelle Ratschläge wie Ernährungs-Tipps oder einfache Übungen für zu Hause mit. Diese helfen Ihnen dabei, den Behandlungserfolg langfristig zu unterstützen und aktiv an Ihrer Genesung mitzuwirken.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Osteopathie bei Tennisellenbogen & Golferellenbogen in München

– professionell & individuell –

Es wird sich Zeit genommen und auf die Bedürfnisse des Patienten eingegangen

auszüge der patientenkommentare – jameda.de